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<title>Warschauer Ghetto</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Warschauer Ghetto</span></h1>
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<div id="mw-content-text" class="mw-body-content mw-content-ltr" lang="de" dir="ltr"><div class="mw-content-ltr mw-parser-output" lang="de" dir="ltr"><table class="wikitable float-right infobox" style="font-size:95%; vertical-align:top; width:260px; margin-top:0;">

<tbody><tr style="font-size:105%;">
<th colspan="2" class="hintergrundfarbe6" style="font-size:105%;">Warschauer Ghetto<br>(„Jüdischer Wohnbezirk in Warschau“)
</th></tr>
<tr>
<td colspan="2" style="text-align:center; font-size:smaller"><span typeof="mw:File"></span><br>
</td></tr>





<tr>
<th colspan="2" class="hintergrundfarbe6">Basisdaten
</th></tr>
<tr>
<th style="vertical-align:top; text-align:left; background:#F2F4FA; color:#202122;"><a href="Staat" title="Staat">Staat</a>
</th>
<td>„<a href="Generalgouvernement" title="Generalgouvernement">Generalgouvernement</a>“
</td></tr>





<tr>
<th style="vertical-align:top; text-align:left; background:#F2F4FA; color:#202122;"><a href="Fl%C3%A4cheninhalt" title="Flächeninhalt">Fläche</a>
</th>
<td>3,1&nbsp;km²
</td></tr>
<tr>
<th style="vertical-align:top; text-align:left; background:#F2F4FA; color:#202122;"><a href="Einwohner" title="Einwohner">Einwohner</a>
</th>
<td>450.000 <small>(1941)</small>
</td></tr>
<tr>
<th style="vertical-align:top; text-align:left; background:#F2F4FA; color:#202122;"><a href="Bev%C3%B6lkerungsdichte" title="Bevölkerungsdichte">Dichte</a>
</th>
<td>146.580 Einwohner pro km²
</td></tr>














</tbody></table>






<p>Das <b>Warschauer Ghetto</b>, von den deutschen Behörden „<b>Jüdischer Wohnbezirk in Warschau</b>“ genannt, wurde im <a href="Zweiter_Weltkrieg" title="Zweiter Weltkrieg">Zweiten Weltkrieg</a> von den <a href="Zeit_des_Nationalsozialismus" title="Zeit des Nationalsozialismus">Nationalsozialisten</a> für <a href="Juden" title="Juden">Juden</a> aus der näheren und weiteren Umgebung errichtet und war das bei weitem größte <a href="Ghettos_unter_dem_Nationalsozialismus" class="mw-redirect" title="Ghettos unter dem Nationalsozialismus">Ghetto unter dem Nationalsozialismus</a>. Es wurde Mitte 1940 im Stadtzentrum <a href="Warschau" title="Warschau">Warschaus</a>, westlich der <a href="Warschauer_Altstadt" title="Warschauer Altstadt">Altstadt</a> im Stadtteil <a href="Wola_(Warschau)" title="Wola (Warschau)">Wola</a> zwischen dem Bahnhof <i><a href="Bahnhof_Warszawa_Gda%C5%84ska" title="Bahnhof Warszawa Gdańska">Warszawa Gdańska</a></i> und dem Hauptbahnhof <i><a href="Dworzec_G%C5%82%C3%B3wny" title="Dworzec Główny">Dworzec Główny</a></i> und dem <a href="J%C3%BCdischer_Friedhof_an_der_Okopowa-Stra%C3%9Fe" title="Jüdischer Friedhof an der Okopowa-Straße">Jüdischen Friedhof</a>, errichtet. Hierher wurden vor allem Juden aus ganz Warschau, aus anderen <a href="Deutsche_Besetzung_Polens_1939%E2%80%931945" title="Deutsche Besetzung Polens 1939–1945">unter deutscher Kontrolle stehenden polnischen</a> Regionen sowie aus dem <a href="Deutsches_Reich_1933_bis_1945" class="mw-redirect" title="Deutsches Reich 1933 bis 1945">deutschen Reichsgebiet</a> und anderen besetzten Ländern <a href="Deportation#Deportationen_während_des_Nationalsozialismus" title="Deportation">deportiert</a>. Es diente schließlich hauptsächlich als Sammellager für die Deportationen in das <a href="Vernichtungslager_Treblinka" title="Vernichtungslager Treblinka">Vernichtungslager Treblinka</a> der SS und war als solches Teil der organisierten Massenvernichtung, der sogenannten „<a href="Endl%C3%B6sung_der_Judenfrage" title="Endlösung der Judenfrage">Endlösung der Judenfrage</a>“ (der <a href="Holocaust" title="Holocaust">Shoah</a>). Das <i>Warschauer Ghetto</i> war 1943 der Ort der größten jüdischen Widerstandsaktion gegen den <a href="V%C3%B6lkermord" title="Völkermord">Völkermord</a>, des jüdischen <a href="Aufstand_im_Warschauer_Ghetto" title="Aufstand im Warschauer Ghetto">Aufstands im Warschauer Ghetto</a>, der vom 19. April bis mindestens zum 16. Mai 1943 dauerte.
</p><p>Vor dem Zweiten Weltkrieg war Polen die Heimat der größten jüdischen Gemeinde in Europa. Die meisten polnischen Juden lebten in den Städten. Warschau war das Zentrum des jüdischen sozialen, kulturellen, politischen und religiösen Lebens. 1939 lebten vor dem deutschen <a href="%C3%9Cberfall_auf_Polen" title="Überfall auf Polen">Überfall auf Polen</a> fast 370.000 Juden in der polnischen Hauptstadt, was fast 30 Prozent der Gesamtbevölkerung der Stadt ausmachte. Das Warschauer Ghetto sollte das größte aller jüdischen Ghettos im von den Nazis besetzten Europa werden.<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Am 2. Oktober 1940 befahlen die Deutschen allen jüdischen Einwohnern der Stadt innerhalb von sechs Wochen den Umzug in ein Gebiet westlich vom Zentrum. Dort mussten die nichtjüdischen Bewohner ihre Wohnungen verlassen. Das Warschauer Ghetto wurde ab der Nacht vom 15. auf den 16. November 1940 in der Folgezeit mit einer 18 Kilometer langen und 3 Meter hohen Umfassungsmauer abgeriegelt und die anfangs 22 Tore von <a href="Schutzstaffel" title="Schutzstaffel">SS-Wachen</a> unter dem Kommando <a href="Paul_Moder" title="Paul Moder">Paul Moders</a> bewacht. <a href="Heinz_Auerswald_(Jurist)" title="Heinz Auerswald (Jurist)">Heinz Auerswald</a>, ein deutscher NS-Jurist, wurde als Kommissar über den nun so genannten „Jüdischen Wohnbezirk“ eingesetzt.<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Das Ghetto erhielt – wie andere Sammellager im besetzten Europa – eine nur nominelle Selbstverwaltung in Form eines den Deutschen vollkommen unterstellten <a href="Judenrat" title="Judenrat">Judenrats</a>, dem wiederum eine unbewaffnete <a href="J%C3%BCdischer_Ordnungsdienst" title="Jüdischer Ordnungsdienst">jüdische Ordnungspolizei</a> unterstand. Die Aufgaben des Judenrats, mit <a href="Adam_Czerniak%C3%B3w" title="Adam Czerniaków">Adam Czerniaków</a> als Ältestem, waren vielfältig: sie reichten von der Armenfürsorge über alltägliche Ordnungsdienste, die Einhaltung von Arbeitsbestimmungen bis hin zur Bereitstellung der von den Deutschen geforderten Anzahl an Juden auf dem <a href="Umschlagplatz_am_Warschauer_Ghetto" title="Umschlagplatz am Warschauer Ghetto">Umschlagplatz</a> für die Abtransporte nach <a href="Vernichtungslager_Treblinka" title="Vernichtungslager Treblinka">Treblinka</a>. Die <a href="Transferstelle_Warschau" title="Transferstelle Warschau">Transferstelle Warschau</a> fungierte als deutsche Verwaltung des Sammellagers. Sie regelte und kontrollierte den Wirtschaftsverkehr hinein und heraus.
</p><p>Trotz Überfüllung wurden immer mehr Menschen in den jüdischen Wohnbezirk Warschaus geschafft. Dessen Bevölkerung lag bei etwa 350.000 Menschen, insgesamt wurden etwa 500.000 Menschen in das Ghetto verschleppt. Zum Vergleich: Ende 1939 lebten in Warschau insgesamt 1,31 Millionen Menschen. Eine strikte Nahrungsrationierung zog Hunger und Seuchen nach sich. Der polnische Mediziner <a href="Ludwik_Hirszfeld" title="Ludwik Hirszfeld">Ludwik Hirszfeld</a>, der von 1941 bis 1943 im Warschauer Ghetto eingepfercht war, schilderte die menschenunwürdigen Zustände dort in folgenden Worten:
</p>
<div class="Vorlage_Zitat" style="margin:1em 40px;">
<div style="margin:1em 0;"><blockquote style="margin:0;">
<p>„Die Straßen sind so übervölkert, daß man nur schwer vorwärts gelangt. Alle sind zerlumpt, in Fetzen. Oft besitzt man nicht mal mehr ein Hemd. Überall ist Lärm und Geschrei. Dünne, jämmerliche Kinderstimmen übertönen den Krach. […] Auf den Bürgersteigen stapeln Kot und Abfälle sich zu Haufen und Hügeln. […] Ich sehe ungeheuer viele Männer und Frauen, die vom Ordnungsdienst gejagt werden. […] Sie stammen aus den Kleinstädten der Umgebung. Alte, Krüppel und Gebrechliche werden an Ort und Stelle selbst liquidiert. […] Oft liegt etwas mit Zeitungen Zugedecktes auf dem Bürgersteig. Schrecklich ausgezehrte Gliedmaßen oder krankhaft angeschwollene Beine schauen meistens darunter hervor. Es sind die Kadaver der an <a href="Typhus" title="Typhus">Flecktyphus</a> Verstorbenen, die von den Mitbewohnern einfach hinausgetragen werden, um die Bestattungskosten zu sparen. […] Tausende von zerlumpten Bettlern erinnern an das hungernde Indien. Grauenhafte Schauspiele erlebt man täglich.“
</p>
</blockquote>
</div><div class="cite" style="margin:-1em 0 1em 1em;">– <style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r261921330">
/* start https://de.wikipedia.org/ */


.mw-parser-output .Person{font-variant:small-caps}


/* end https://de.wikipedia.org/ */
</style><span class="Person h-card">Ludwik Hirszfeld</span><sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></div></div>

<p>Viele Ghettobewohner wurden von der SS zu Arbeiten in verschiedenen Großbetrieben, den sogenannten Fabriken, deutscher Unternehmer und Zulieferer für das Militär gezwungen. Anfangs waren außerhalb des Ghettos ungefähr weitere 50 Privatbetriebe ansässig, in denen Juden <a href="NS-Zwangsarbeit" class="mw-redirect" title="NS-Zwangsarbeit">Zwangsarbeit</a> verrichten mussten. Die weitaus größten dieser <i>Shops</i> waren <a href="Walter_T%C3%B6bbens" title="Walter Többens">Többens</a> und <a href="Schultz_%26_Co." title="Schultz &amp; Co.">Schultz Co. GmbH</a>. Tätigkeiten außerhalb des Lagers wurden immer mehr eingeschränkt.<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Die <a href="Rationierung" title="Rationierung">Lebensmittelzuteilungen</a> der Ghettobewohner umfassten täglich 184 Kilokalorien pro Kopf, während Polen 634 und Deutsche 2310 Kilokalorien erhielten.<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Trotz der menschenfeindlichen Bedingungen gab es im Ghetto eine Form des Kulturlebens, das sich angesichts des alltäglichen Überlebenskampfes, der Bedrohung durch Hunger, Seuchen und der gewaltsamen Aktionen der Deutschen, weitgehend im Untergrund abspielte: Angefangen bei den sogenannten Hauskomitees, die sich um die Belange der Ärmsten kümmerten, über die Jugendabteilungen, die für Waisenkinder Kinderecken organisierten, Theater spielten (im Waisenhaus von <a href="Janusz_Korczak" title="Janusz Korczak">Janusz Korczak</a>) und Bibliotheken betrieben (Bibliothek von Bacia Temkin-Berman), um der gequälten Jugend wenigstens einige kurze Momente der Ablenkung von der Hölle des Ghettoalltags zu ermöglichen, bis hin zu größeren Konzert- und Literaturabenden auf Dachböden und in Hinterhöfen, die jederzeit von der SS entdeckt werden konnten (Theater der Bluma Fuswerk, Sinfoniekonzerte unter Leitung von <a href="Simon_Pullman" title="Simon Pullman">Simon Pullman</a>, Auftritte der Sängerin <a href="Marysia_Ajzensztat" title="Marysia Ajzensztat">Marysia Ajzensztat</a> und des jungen Geigers Ludwig Holomann oder Ausstellungen des Bildhauers <a href="Feliks_Frydman" title="Feliks Frydman">Feliks Frydman</a>). So entstanden schon in der Anfangszeit des Ghettos 1940/41 wichtige Kontakte für die Arbeit der konspirativen Jugendabteilungen und anderen illegalen Hilfsorganisationen (z.&nbsp;B. Judenhilferat <i><a href="%C5%BBegota" title="Żegota">Żegota</a></i> unter Julian Grobelny, Helena Grobelna, <a href="W%C5%82adys%C5%82aw_Bartoszewski" title="Władysław Bartoszewski">Władysław Bartoszewski</a>, <a href="Adolf_Berman" title="Adolf Berman">Adolf Berman</a> u.&nbsp;a., – nicht zu verwechseln mit dem von den Deutschen eingesetzten Judenrat), die Pläne für den Partisanenkrieg außerhalb des Sammellagers und schließlich auch für den Ghettoaufstand vom April/Mai 1943 ausarbeiteten.
</p>

<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Widerstand_und_Aufstand">Widerstand und Aufstand</h2></div>
<div class="hauptartikel" role="navigation"><span class="hauptartikel-pfeil" title="siehe" aria-hidden="true" role="presentation">→&nbsp;</span><i><span class="hauptartikel-text">Hauptartikel</span>: <a href="Aufstand_im_Warschauer_Ghetto" title="Aufstand im Warschauer Ghetto">Aufstand im Warschauer Ghetto</a></i></div>
<p>Das Warschauer Ghetto wurde durch die SS ab dem 22.&nbsp;Juli 1942 in der „<a href="Gro%C3%9Fe_Aktion_(Warschau)" title="Große Aktion (Warschau)">Großen Aktion</a>“ im Rahmen der <a href="Aktion_Reinhardt" title="Aktion Reinhardt">Aktion Reinhardt</a> schrittweise aufgelöst. Die Ghettobewohner wurden in <a href="Vernichtungslager" title="Vernichtungslager">Vernichtungslager</a> geschickt, die meisten von ihnen nach <a href="Vernichtungslager_Treblinka" title="Vernichtungslager Treblinka">Treblinka</a>. Mit den fortschreitenden Deportationswellen wurden die Ghettos räumlich verkleinert, bis sie schließlich vollständig „liquidiert“ wurden, so der deutsche Sprachgebrauch für den Mord an allen übrigen Gefangenen.
</p><p>Nach den großen Deportationen im Sommer 1942 war das Ghetto kein Wohnbezirk mehr, sondern ein großes Lager mit Zwangsarbeitern, von den Deutschen als Restghetto bezeichnet, das kein zusammenhängendes Gebiet darstellte. Jetzt waren viele der verbliebenen Gefangenen des Restghettos von ihren wenige Straßen weiter noch lebenden Familienangehörigen abgeschnitten, und auch die „Shops“ – so nannte man die deutschen Unternehmen, die auf dem Ghettogelände, aber auch außerhalb, auf der „arischen“ Seite produzierten – waren für viele nun unerreichbar – dabei bedeutete ein Arbeitsnachweis in einem der <i>Shops</i> („Zwangsarbeitserlaubnis“) das (vorläufige) Recht zu überleben. Nachdem auch die letzten <i>Shops</i> auf der „arischen“ Seite außerhalb des Ghettos Anfang September endgültig geschlossen worden waren, folgten weitere Verkleinerungen des verbliebenen Ghettos. Da die Deutschen nun viele jüdische Zwangsarbeiter des Ghettos nicht mehr benötigten, mussten sich am 6.&nbsp;September 1942 um 10&nbsp;Uhr morgens alle Ghettobewohner im Karree zwischen Miła-, Lubecki- und Stawki-Straße versammeln – zu neuerlichen <a href="Selektion_(Konzentrationslager)" title="Selektion (Konzentrationslager)">Selektionen</a>, die das Ghetto weiter verkleinern sollten. Einer der Bewohner der Miła-Straße, bis dahin angestellt im <i>Shop</i> der Ostdeutschen Bautischlerei-Werkstatt, beobachtete das Geschehen der sog. Großen Aktion an jenem Morgen:
</p>
<div class="Vorlage_Zitat" style="margin:1em 40px;">
<div style="margin:1em 0;"><blockquote style="margin:0;">
<p>„Ich selbst wohne in der Miła-Straße&nbsp;6; am 6.&nbsp;September stand ich seit dem frühen Morgen am Fenster und beobachtete alles. Kein Bericht, kein Bild mag den Albtraum jenes Morgens wiederzugeben. Einige zehntausend ausgemergelte, verzweifelte, ungewaschene Gesichter. Mütter mit Kindern auf dem Arm, weinende Kinder, den Müttern mit Gewalt entrissen. Massen, Massen und immer wieder diese Massen, die hin und her irren, mit verzweifelten Blicken. Der Zug nimmt kein Ende. Und diese Selektionen finden statt, und ein Teil kehrt zurück, doch die Mehrheit – einige zehntausend – wird zum Umschlagplatz geführt.“<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
</blockquote>
</div></div>
<p>Es gelang einer Gruppe um <a href="Emanuel_Ringelblum" title="Emanuel Ringelblum">Emanuel Ringelblum</a>, das jüdische Leben im Warschauer Ghetto während der Gefangenschaft ab 1939 für die Nachwelt in einem teilweise erhaltenen Untergrundarchiv namens <a href="Oneg_Schabbat" title="Oneg Schabbat">Oneg Schabbat</a>, benannt nach dem traditionellen Beisammensein am Freitagabend zu Beginn des <a href="Schabbat#Freitagabend" title="Schabbat">Schabbat</a>, zu dokumentieren.
</p><p>Das Warschauer Ghetto wurde von den Besatzern wiederholt brutal verkleinert,<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> und bei den verbliebenen Ghettobewohnern, die oft den Verlust ihrer gesamten Familie, von Verwandten und Freunden zu beklagen hatten, wuchsen Unsicherheit und Bedrohung von Tag zu Tag. So lebten Anfang 1943 offiziell noch etwas mehr als 40.000 Menschen im Ghetto. Historiker gehen jedoch von weiteren bis zu 30.000 illegalen Ghettobewohnern aus. Etliche beschlossen nun, den sicheren Tod vor Augen, bewaffneten Widerstand gegen die SS-Einheiten und ihre Helfer zu leisten. Am 19.&nbsp;April 1943 begann die <a href="J%C3%BCdische_Kampforganisation" title="Jüdische Kampforganisation">Jüdische Kampforganisation</a> (poln. <i>Żydowska Organizacja Bojowa</i> oder ŻOB bzw. ZOB) den mehrere Wochen dauernden Aufstand im Ghetto. Der Aufstand wurde bis zum 8. Mai von der SS unter <a href="J%C3%BCrgen_Stroop" title="Jürgen Stroop">Jürgen Stroop</a> blutig niedergeschlagen. Der Widerstand hielt aber noch bis zum 16.&nbsp;Mai an. Erst mit der vollständigen Niederbrennung des gesamten Ghettos konnte die SS das Gebiet unter ihre Kontrolle bringen. Das Ghetto selbst wurde nun endgültig aufgelöst und vollständig zerstört, die noch verbliebenen Bewohner wurden entweder an Ort und Stelle erschossen oder aber in die Vernichtungslager (vor allem Treblinka) abtransportiert. Nur einige wenige konnten durch die mit Rauchbomben und Sprengsätzen präparierte Kanalisation entkommen, unter ihnen einige führende Mitglieder des Stabes der Jüdischen Kampforganisation: <a href="Hersz_Berli%C5%84ski" title="Hersz Berliński">Hersz Berliński</a>, <a href="Marek_Edelman" title="Marek Edelman">Marek Edelman</a> und <a href="Zivia_Lubetkin" title="Zivia Lubetkin">Zivia Lubetkin</a>.
</p>

<p>Am 16.&nbsp;Mai 1943 konnte SS-Brigadeführer Jürgen Stroop telegraphisch General Krüger in Krakau melden:
</p>
<div class="Vorlage_Zitat" style="margin:1em 40px;">
<div style="margin:1em 0;"><blockquote style="margin:0;">
<p>„[…] Der ehemalige Jüdische Wohnbezirk Warschaus besteht nicht mehr. Mit der Sprengung der Warschauer Synagoge wurde die Großaktion um 20.15 Uhr beendet. […] Gesamtzahl der erfassten und nachweislich vernichteten Juden beträgt insgesamt 56.065.<i> Und er fügte hinzu: </i>Meine Leute haben ihre Pflicht einwandfrei erfüllt. Ihr Kameradschaftsgeist war beispiellos.“<sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
</blockquote>
</div></div>
<p>Diese Meldung stellt das offizielle Ende des Warschauer Ghettos dar. Auch wenn der Ghettoaufstand selbst mit einer beinahe vollständigen Ermordung endete, wurde er von vielen anderen Juden in Ghettos und Konzentrationslagern zum Vorbild genommen: Im Juni 1943 erhoben sich jüdische Jugendliche im besetzten <a href="Lemberg" class="mw-redirect" title="Lemberg">Lemberg</a> und <a href="Cz%C4%99stochowa" title="Częstochowa">Tschenstochau</a> gegen die Deutschen. Weitere Aufstände gab es am 3. August in Będzin – Kamionka, Sosnowiec – Środula (Sosnowitz – Schrodel und Klein Schrodel) und am 16. September in <a href="Bia%C5%82ystok" title="Białystok">Białystok</a> – zur Niederschlagung letzteren Aufstands wurde Unterstützung von <a href="Artillerie" title="Artillerie">Artillerie</a> und Luftwaffe herangezogen. Auch in den Vernichtungslagern <a href="Vernichtungslager_Treblinka" title="Vernichtungslager Treblinka">Treblinka</a>, wo die meisten Warschauer Juden ermordet wurden, und <a href="Vernichtungslager_Sobibor" title="Vernichtungslager Sobibor">Sobibor</a> fanden bewaffnete Aufstände statt. Der <a href="Aufstand_von_Treblinka" title="Aufstand von Treblinka">Aufstand von Treblinka</a> erfolgte am 2. August 1943, der <a href="Aufstand_von_Sobib%C3%B3r" title="Aufstand von Sobibór">Aufstand von Sobibór</a> am 14. Oktober 1943. Gleichzeitig begannen in Warschau die polnischen und jüdischen Untergrundorganisationen, unterstützt von der Bevölkerung, mit den Vorbereitungen für den großen <a href="Warschauer_Aufstand" title="Warschauer Aufstand">Warschauer Aufstand</a>, der am 1. August 1944 begann.
</p><p><a href="Arnold_Sch%C3%B6nberg" title="Arnold Schönberg">Arnold Schönberg</a> setzte den Opfern mit seiner Komposition <i><a href="Ein_%C3%9Cberlebender_aus_Warschau" title="Ein Überlebender aus Warschau">Ein Überlebender aus Warschau</a></i> („A Survivor from Warsaw“) ein musikalisches Denkmal.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Nach_dem_Aufstand">Nach dem Aufstand</h2></div>
<p>Nach der Niederschlagung des Ghettoaufstandes begannen die Deutschen mit der systematischen Zerstörung der Überreste des ehemaligen jüdischen Wohnbezirks, der ca. 400 Hektar umfasste. Dabei wurden auch vermehrt unbezahlte Arbeitskräfte – ungarische, slowakische, griechische und polnische Juden aus Auschwitz – eingesetzt, die in einem Arbeitslager auf dem ehemaligen Ghettogelände untergebracht waren. Gleichzeitig fanden im Mai 1943 groß angelegte <a href="Razzia" title="Razzia">Razzien</a> gegen die polnische Intelligenz in Warschau und im gesamten Generalgouvernement statt – so wurden nach der Sprengung der <a href="Gro%C3%9Fe_Synagoge_(Warschau)" title="Große Synagoge (Warschau)">Warschauer Synagoge</a> im April 1943 an einem einzigen Tag etwa 700 Personen aus hochgeachteten Warschauer Familien in das Warschauer Gestapogefängnis eingeliefert; 14 Tage später wurden diese Mitglieder der polnischen Intelligenz auf dem Gelände des ehemaligen Ghettos ermordet, das nun zur Richtstätte für unzählige Polen und auch für zahlreiche aus dem Ghetto entkommene und im polnischen und deutschen Teil Warschaus untergetauchte Juden sowie für deren mutige Lebensretter wurde. Zur Internierung von aufgeflogenen Untergrundkämpfern und Juden diente den Besatzern vor allem das (seit 1829 bestehende) <a href="Pawiak" title="Pawiak">Pawiak</a>-Gefängnis, auf dessen Gelände fast täglich Erschießungen durch die SS stattfanden – hier wurde 1944 auch der Historiker und Initiator des <a href="Ringelblum-Archiv" class="mw-redirect" title="Ringelblum-Archiv">Ringelblum-Archivs</a> (Konspiratives Forschungs- und Dokumentationsinstitut für die polnischen Juden im Zweiten Weltkrieg, <i>Oneg Schabbat</i> = Freude am Schabbat), <a href="Emanuel_Ringelblum" title="Emanuel Ringelblum">Emanuel Ringelblum</a>, zusammen mit seiner Frau und seinem Sohn erschossen.
</p><p>In den übriggebliebenen Ruinen des total zerstörten Warschauer Ghettos konnten trotz wiederholter deutscher Razzien und <a href="Terror" title="Terror">Terrormaßnahmen</a> noch einige untergetauchte Bewohner und Verfolgte bis zur Befreiung durch die <a href="Rote_Armee" title="Rote Armee">Rote Armee</a> überdauern – einige dieser Robinsons aus dem ehemaligen Ghetto beteiligten sich im Jahre 1944 auch am großen Warschauer Aufstand. So endete die Geschichte des Warschauer Ghettos keineswegs mit der Sprengung der großen Warschauer Synagoge am 16. Mai 1943.
</p><p>Teilweise auf dem ehemaligen Gelände des Ghettos wurde nach dem Aufstand das <a href="KZ_Warschau" title="KZ Warschau">Konzentrationslager Warschau</a> von den Nationalsozialisten errichtet.
</p><p>Nach jahrzehntelanger Diskussion wurde am 26. Juni 2007 gegenüber dem <a href="Warschauer_Ghetto-Ehrenmal" title="Warschauer Ghetto-Ehrenmal">Ehrenmal des jüdischen Ghettos</a> der Grundstein für das <a href="Museum_der_Geschichte_der_polnischen_Juden" title="Museum der Geschichte der polnischen Juden">Museum der Geschichte der polnischen Juden</a> gelegt. Das Museum zeigt die gesamte <a href="Geschichte_der_Juden_in_Polen" title="Geschichte der Juden in Polen">Geschichte der Juden in Polen</a> vom Mittelalter bis zur Jahrtausendwende, darunter ausführlich die Zeit des Warschauer Ghettos.<sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Es umfasst ca. 12.800 m²<sup id="cite_ref-10" class="reference"><a href="#cite_note-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Ausstellungsfläche und wurde am 19. April 2013 mit einer Feier anlässlich des 70. Jahrestages des Beginns des Warschauer Ghettoaufstandes teil- und 2014 gänzlich eröffnet.
</p>

<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Strafprozesse_in_Deutschland">Strafprozesse in Deutschland</h2></div>

<p>Am 31. März 1954 sprach das <a href="Landgericht_Dortmund" title="Landgericht Dortmund">Landgericht Dortmund</a> 20 Angehörige des <a href="Polizei-Bataillon_61" class="mw-redirect" title="Polizei-Bataillon 61">Polizei-Bataillons 61</a> des Mordvorwurfes frei, Ende Juni/Anfang Juli 1942 in einer vorbereiteten <a href="Massenmord" title="Massenmord">Massenexekution</a> 110 Juden, darunter 10 Frauen, erschossen zu haben, vielmehr war das Schwurgericht zu der Überzeugung gelangt, „dass sämtliche an der Exekution irgendwie beteiligten Angeklagten in einem erwiesenen echten Nötigungsnotstand gehandelt haben“.<sup id="cite_ref-11" class="reference"><a href="#cite_note-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Demgegenüber betonen Historiker wie <a href="Christopher_Browning" title="Christopher Browning">Christopher Browning</a> und <a href="Stefan_Klemp" title="Stefan Klemp">Stefan Klemp</a> in ihrer Kritik an dem Urteil, dass die Schutzbehauptungen der Angeklagten, sie hätten im „Befehlsnotstand“ so handeln müssen, da sonst ihr Leben in Gefahr gewesen sei, keine reale Basis hatte, da nie ein Fall aktenkundig wurde, dass eine entsprechende Weigerung unbewaffnete Zivilisten zu töten, eine gnadenlose Bestrafung zur Folge gehabt hätte.<sup id="cite_ref-12" class="reference"><a href="#cite_note-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Bekannte_Häftlinge_im_Warschauer_Ghetto"><span id="Bekannte_H.C3.A4ftlinge_im_Warschauer_Ghetto"></span>Bekannte Häftlinge im Warschauer Ghetto</h2></div>
<p>siehe auch Kategorie:Häftling im Warschauer Ghetto
</p>
<ul><li><a href="Mordechaj_Anielewicz" title="Mordechaj Anielewicz">Mordechaj Anielewicz</a> (1919–1943), Anführer des <a href="Aufstand_im_Warschauer_Ghetto" title="Aufstand im Warschauer Ghetto">Ghetto-Aufstands</a></li>
<li><a href="Majer_Balaban" title="Majer Balaban">Majer Balaban</a> (1877–1942), Historiker des polnischen Judentums</li>
<li><a href="Adolf_Berman" title="Adolf Berman">Adolf Berman</a> (1906–1978), Generalsekretär der Untergrundorganisation <a href="%C5%BBegota" title="Żegota">Żegota</a>, israelischer Politiker</li>
<li><a href="Halina_Birenbaum" title="Halina Birenbaum">Halina Birenbaum</a> (* 1929), israelische Schriftstellerin und Übersetzerin</li>
<li><a href="Adam_Czerniak%C3%B3w" title="Adam Czerniaków">Adam Czerniaków</a> (1880–1942), Vorsitzender des Ältestenrates</li>
<li><a href="Janina_David" title="Janina David">Janina David</a> (1930–2023), Schriftstellerin und Übersetzerin</li>
<li><a href="Marek_Edelman" title="Marek Edelman">Marek Edelman</a> (1919–2009), einer der Anführer des Ghetto-Aufstands</li>
<li>Michał Friedberg (1887–1946), verantwortlich für die Krankenhäuser im Ghetto</li>
<li><a href="Mira_Fuchrer" title="Mira Fuchrer">Mira Fuchrer</a> (1920–1943), Widerstandskämpferin im Warschauer Ghetto</li>
<li><a href="Bronis%C5%82aw_Geremek" title="Bronisław Geremek">Bronisław Geremek</a> (1932–2008), Historiker und Politiker, Karlspreisträger</li>
<li><a href="Ludwik_Hirszfeld" title="Ludwik Hirszfeld">Ludwik Hirszfeld</a> (1884–1954), Arzt</li>
<li><a href="Jizchak_Katzenelson" title="Jizchak Katzenelson">Jizchak Katzenelson</a> (1886–1944), Dichter</li>
<li><a href="Janusz_Korczak" title="Janusz Korczak">Janusz Korczak</a> (1878/1879–1942), Kinderarzt und Pädagoge</li>
<li><a href="Samuel_Landau" title="Samuel Landau">Samuel Landau</a> (1882–1942), Schauspieler des jiddischen Theaters</li>
<li><a href="Vladka_Meed" title="Vladka Meed">Vladka Meed</a> (1921–2012), Widerstandskämpferin</li>
<li><a href="Uri_Orlev" title="Uri Orlev">Uri Orlev</a> (1931–2022), israelischer Kinderbuchautor</li>
<li><a href="Simon_Pullman" title="Simon Pullman">Simon Pullman</a> (1890–1942), Dirigent des Sinfonieorchesters</li>
<li><a href="Marcel_Reich-Ranicki" title="Marcel Reich-Ranicki">Marcel Reich-Ranicki</a> (1920–2013), Literaturkritiker und Publizist</li>
<li><a href="Emanuel_Ringelblum" title="Emanuel Ringelblum">Emanuel Ringelblum</a> (1900–1944), Historiker, Politiker, Pädagoge und Begründer des Untergrundarchivs <a href="Oneg_Schabbat" title="Oneg Schabbat">Oneg Schabbat</a></li>
<li><a href="Irena_Sendler" title="Irena Sendler">Irena Sendler</a> (1910–2008), schmuggelte jüdische Kinder aus dem Ghetto, <a href="Gerechter_unter_den_V%C3%B6lkern" title="Gerechter unter den Völkern">Gerechte unter den Völkern</a></li>
<li><a href="David_Spiro" title="David Spiro">David Spiro</a> (1901–1970), Rabbiner</li>
<li><a href="W%C5%82adys%C5%82aw_Szpilman" title="Władysław Szpilman">Władysław Szpilman</a> (1911–2000), Pianist und Komponist</li>
<li><a href="Pola_Walter" title="Pola Walter">Pola Walter</a> (geb. vor 1900; gest. um 1942), Schauspielerin des jiddischen Theaters</li>
<li><a href="Lidia_Zamenhof" title="Lidia Zamenhof">Lidia Zamenhof</a> (1904–1942), Übersetzerin und Schriftstellerin</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Rezeption">Rezeption</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Tagebücher_und_Autobiographisches"><span id="Tageb.C3.BCcher_und_Autobiographisches"></span>Tagebücher und Autobiographisches</h3></div>
<ul><li>Rachel Auerbach: <i>Schriften aus dem Warschauer Ghetto.</i> Bearb. von Karolina Szymaniak. Metropol, Berlin 2022, ISBN 978-3-86331-673-0 (<a href="Markus_Roth_(Historiker)" title="Markus Roth (Historiker)">Markus Roth</a>: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.wla-online.de/katalogdetail/items/3445.html">Rezension</a>, Wissenschaftlicher Literaturanzeiger 62/1 (2023)).</li>
<li><a href="Janina_Bauman" title="Janina Bauman">Janina Bauman</a>: <i>Als Mädchen im Warschauer Ghetto. Ein Überlebensbericht.</i> Hueber, Ismaning bei München 1986, ISBN 3-19-005510-6.</li>
<li><a href="Adam_Czerniak%C3%B3w" title="Adam Czerniaków">Adam Czerniaków</a>: <i>Im Warschauer Getto. Das Tagebuch des Adam Czerniaków 1939–1942.</i> Beck, München 1986, ISBN 3-406-31560-7. (zuerst in englischer Sprache erschienen: <a href="Raul_Hilberg" title="Raul Hilberg">Raul Hilberg</a>, Stanisław Staron, Joszef Kermish (Hrsg.): <i>The Warsaw diary of Adam Czerniakow.</i> Stein &amp; Day, New York 1979, ISBN 0-8128-2523-3).</li>
<li><a href="Janina_David" title="Janina David">Janina David</a>: <i>Ein Stück Himmel. Erinnerungen an eine Kindheit.</i> Übers. v. Hannelore Neves. 1981, ISBN 3-423-62047-1.</li>
<li><a href="Lena_Einhorn" title="Lena Einhorn">Lena Einhorn</a>: <i>Ninas Reise: Wie meine Mutter dem Warschauer Ghetto entkam.</i> Aus dem Schwedischen von Susanne Dahmann, Heyne, München 2006, ISBN 3-453-60042-8.</li>
<li><a href="Israel_Gutman" title="Israel Gutman">Israel Gutman</a>: <i>The Jews of Warsaw 1939–1943.</i> In: <i>Encyclopaedia of the Holocaust.</i> The Harvester Press, Brighton 1982 (englisch).</li>
<li>Israel Gutman: <i>Letzte Zeugen – Juden in Warschau.</i> In: <i>„Fremdling du: ein Überlebender aus Warschau.“ Bilder, Gedichte, Musik.</i> Mit Beiträgen v. <a href="Andreas_Felger" title="Andreas Felger">Andreas Felger</a>, Abba Kovner, <a href="Nelly_Sachs" title="Nelly Sachs">Nelly Sachs</a>, Arnold Schönberg. Schocken, Tel Aviv; <a href="Pr%C3%A4senz-Verlag" title="Präsenz-Verlag">Präsenz-Verlag</a>, Gnadenthal 1993, ISBN 3-87630-456-3.</li>
<li>Sabine Gebhardt-Herzberg: <i>Das Lied ist geschrieben mit Blut und nicht mit Blei. Mordechaj Anielewicz und der Aufstand im Warschauer Ghetto.</i> Selbstverlag, Bielefeld 2003, ISBN 3-00-013643-6.</li>
<li><a href="Chaim_Aron_Kaplan" title="Chaim Aron Kaplan">Chaim Aron Kaplan</a>: <i>Buch der Agonie – Das Warschauer Tagebuch des Chaim A. Kaplan</i>. Hrsg. von Abraham I. Katsh. <a href="Insel_Verlag" title="Insel Verlag">Insel Verlag</a>, Frankfurt am Main 1967.</li>
<li>Janusz Korczak: <i>Tagebuch aus dem Warschauer Ghetto 1942</i>. Vandenhoeck &amp; Ruprecht, Göttingen 1996, ISBN 3-525-33579-2.</li>
<li>Roma Ligocka: <i>Das Mädchen im roten Mantel</i>. Droemer, München 2000, ISBN 3-426-27209-1.</li>
<li><a href="Zivia_Lubetkin" title="Zivia Lubetkin">Zivia Lubetkin</a>: <i>Die letzten Tage des Warschauer Gettos</i>. Neuausgabe, mit einem Beitrag von <a href="Edith_Laudowicz" title="Edith Laudowicz">Edith Laudowicz</a>: <i>Widerstand der Frauen im Warschauer Ghetto</i>. Berlin 2019, ISBN 978-3-945980-35-4 <a rel="nofollow" class="external text" href="https://autonomie-und-chaos.de/zivia-lubetkin-die-letzten-tage-des-warschauer-gettos-pdf">(pdf)</a></li>
<li><a href="Uri_Orlev" title="Uri Orlev">Uri Orlev</a>: <i><a href="Die_Insel_in_der_Vogelstra%C3%9Fe" title="Die Insel in der Vogelstraße">Die Insel in der Vogelstraße</a></i>. <a href="Ravensburger" title="Ravensburger">Ravensburger</a> TB, Ravensburg 1990, ISBN 3-473-58075-9.</li>
<li>Marcel Reich-Ranicki: <i>Mein Leben</i>. dtv, München 2000, ISBN 3-423-12830-5.</li>
<li>Ingelene Rodewald: <i>Zeugin des Grauens. Helmy Spethmann und ihre Fotografien aus dem Warschauer Ghetto.</i> Husum 2014, Husum Druck- und Verlagsgesellschaft mbH und Co KG, ISBN 978-3-89876-752-1.</li>
<li>Simha Rotem: <i>Kazik. Erinnerungen eines Ghettokämpfers</i>. Verlag der Buchläden Schwarze Risse / Rote Straße, Berlin 1996, ISBN 3-924737-27-4.</li>
<li>Hella Rufeisen-Schüpper: <i>Abschied von Mila 18. Als Ghettokurierin zwischen Krakau und Warschau.</i> Köln 1998, ISBN 3-921232-47-3.</li>
<li><a href="W%C5%82adys%C5%82aw_Szpilman" title="Władysław Szpilman">Władysław Szpilman</a>: <i><a href="Der_Pianist" title="Der Pianist">Der Pianist</a>. Mein wunderbares Überleben.</i> Ullstein, Berlin 2005, ISBN 3-548-36351-2.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Zeitgenössische_Fotografien"><span id="Zeitgen.C3.B6ssische_Fotografien"></span>Zeitgenössische Fotografien</h3></div>
<ul><li>Ingelene Rodewald: <i><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.spiegel.de/geschichte/lazarettschwester-im-warschauer-ghetto-a-949152.html">Helmy Spethmann: Lazarettschwester im Warschauer Ghetto.</a></i> In: <i><a href="Spiegel.de" class="mw-redirect" title="Spiegel.de">einestages.spiegel.de</a>.</i> 24. Sept. 2010 (12 private Fotografien der deutschen Hilfsschwester in einem dt. Reserve-Militärlazarett in Warschau. Straßenszenen, Bestattungen. Aufgenommen im Mai 1941 – ungefähre Datierung)</li>
<li>Günter Schwarberg, Heinrich Jöst: <i>Das Getto. Geburtstagsspaziergang in die Hölle.</i> Steidl, Göttingen 1995/2002. Ein Soldat der <a href="Wehrmacht" title="Wehrmacht">Wehrmacht</a> machte 1942 heimlich Aufnahmen im Warschauer Getto. Die erschütternden Bilder zeigen das „normale“ Leben im Getto: Menschen auf der Straße, Bettler, Straßenmusiker, Abtransport von Leichen sowie deren Bestattung in <a href="Massengrab" title="Massengrab">Massengräbern</a>.</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://collections.yadvashem.org/photosarchive/en-us/2681-container.html">Fotoalbum der jüd. Selbsthilfeorganisation ZSS</a> (mit deutschem Text, 96 Bilder)</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Romane">Romane</h3></div>
<ul><li><a href="Jurek_Becker" title="Jurek Becker">Jurek Becker</a>: <i><a href="Jakob_der_L%C3%BCgner" title="Jakob der Lügner">Jakob der Lügner</a>. Roman.</i> Suhrkamp, Frankfurt 2000, ISBN 3-518-18815-1 (zwei Verfilmungen, siehe unter <i>Spielfilme</i>).</li>
<li><a href="John_Hersey" title="John Hersey">John Hersey</a>: <i>Der Wall</i> [korrekt müsste es „Die Mauer“ heißen]<i>. Roman</i>. Diana, Baden-Baden / Stuttgart 1951; Rowohlt, Taschenbuch 1956; Europa-Verlag, Wien 1982, ISBN 3-203-50771-4. Titel der englischen Originalausgabe „The Wall“, 1950. Deutsch von Ernst Bucher und Edwin Maria Landau.</li>
<li><a href="Icchokas_Meras" title="Icchokas Meras">Icchokas Meras</a>: <i>Remis für Sekunden.</i> Aus dem Litauischen von Irene Brewing. Aufbau, Berlin 1995, ISBN 3-7466-1752-9.</li>
<li><a href="Jaros%C5%82aw_Marek_Rymkiewicz" title="Jarosław Marek Rymkiewicz">Jarosław Marek Rymkiewicz</a>: <i>Umschlagplatz.</i> Aus dem Polnischen von Martin Pollack, Rowohlt, Berlin 1993, ISBN 3-87134-059-6.</li>
<li><a href="David_Safier" title="David Safier">David Safier</a>: <i><a href="28_Tage_lang" title="28 Tage lang">28 Tage lang</a></i>. Kindler, Reinbek bei Hamburg 2014, ISBN 978-3-463-40640-4 / Rowohlt rotfuchs 21174: ISBN 978-3-499-21174-4 (ein <a href="Jugendliteratur" class="mw-redirect" title="Jugendliteratur">Jugendroman</a>).</li>
<li><a href="Jerry_Spinelli" title="Jerry Spinelli">Jerry Spinelli</a>: <i>Asche fällt wie Schnee.</i> 2. Auflage. Dressler, Hamburg 2006, ISBN 3-7915-1964-6.</li>
<li><a href="Marcin_Szczygielski" title="Marcin Szczygielski">Marcin Szczygielski</a>: <i>Flügel aus Papier</i>. Kinderbuch. Aus dem Polnischen von Thomas Weiler, Fischer Sauerländer, Frankfurt am Main 2015, ISBN 978-3-7373-5212-3.</li>
<li><a href="Szczepan_Twardoch" title="Szczepan Twardoch">Szczepan Twardoch</a>: <i>Das schwarze Königreich</i>. Berlin 2020.</li>
<li><a href="Leon_Uris" title="Leon Uris">Leon Uris</a>: <i>Mila 18. Roman.</i> Heyne, München 2001, ISBN 3-453-19918-9.</li>
<li><a href="Eva_Weaver" title="Eva Weaver">Eva Weaver</a>: <i>Jakobs Mantel</i>. Aus dem Englischen von <a href="Werner_L%C3%B6cher-Lawrence" title="Werner Löcher-Lawrence">Werner Löcher-Lawrence</a>. Droemer, München 2013, ISBN 978-3-426-19963-3 (Originaltitel: <i>The Puppet Boy of Warsaw</i>. Weidenfeld &amp; Nicolson, London 2013, ISBN 978-0-297-86827-9).</li>
<li><a href="Bogdan_Wojdowski" title="Bogdan Wojdowski">Bogdan Wojdowski</a>: <i>Brot für die Toten. Roman</i>. Aus dem Polnischen von <a href="Henryk_Bereska" title="Henryk Bereska">Henryk Bereska</a>, Verlag Volk und Welt, Berlin 1974.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Musik_und_Bühne"><span id="Musik_und_B.C3.BChne"></span>Musik und Bühne</h3></div>
<dl><dt>Melodram</dt></dl>
<ul><li><a href="Arnold_Sch%C3%B6nberg" title="Arnold Schönberg">Arnold Schönberg</a>: <i><a href="Ein_%C3%9Cberlebender_aus_Warschau" title="Ein Überlebender aus Warschau">Ein Überlebender aus Warschau</a></i> („A Survivor from Warsaw“, 1947) für Erzähler, Männerchor und Orchester</li></ul>
<dl><dt>Theaterstück</dt></dl>
<ul><li><a href="Thomas_Harlan" title="Thomas Harlan">Thomas Harlan</a>: <i><a href="Ich_selbst_und_kein_Engel" title="Ich selbst und kein Engel">Ich selbst und kein Engel</a></i> (1958)</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Filme">Filme</h3></div>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Propagandafilm">Propagandafilm</h4></div>
<ul><li><a href="Fritz_Hippler" title="Fritz Hippler">Fritz Hippler</a>: <i><a href="Der_ewige_Jude" title="Der ewige Jude">Der ewige Jude</a></i> (1940) (der im Stil eines <a href="Dokumentarfilm" title="Dokumentarfilm">Dokumentarfilms</a> gehaltene Propagandastreifen enthält Aufnahmen aus dem Ghetto)</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Spielfilme">Spielfilme</h4></div>
<ul><li><a href="Frank_Beyer" title="Frank Beyer">Frank Beyer</a>: <a href="Jakob_der_L%C3%BCgner_(1974)" title="Jakob der Lügner (1974)"><i>Jakob der Lügner</i></a> (1974)</li>
<li><a href="Lena_Einhorn" title="Lena Einhorn">Lena Einhorn</a>: Nina’s Journey (2005)</li>
<li><a href="Peter_Kassovitz" title="Peter Kassovitz">Peter Kassovitz</a>: <a href="Jakob_der_L%C3%BCgner_(1999)" title="Jakob der Lügner (1999)"><i>Jakob der Lügner</i></a> (1999)</li>
<li><a href="Roman_Pola%C5%84ski" title="Roman Polański">Roman Polański</a>: <i><a href="Der_Pianist" title="Der Pianist">Der Pianist</a></i> (2002)</li>
<li><a href="Dror_Zahavi" title="Dror Zahavi">Dror Zahavi</a>: <i><a href="Mein_Leben_%E2%80%93_Marcel_Reich-Ranicki" title="Mein Leben – Marcel Reich-Ranicki">Mein Leben – Marcel Reich-Ranicki</a></i> (2009)</li>
<li><a href="Uprising_%E2%80%93_Der_Aufstand" title="Uprising – Der Aufstand">Uprising – Der Aufstand</a> (2001)</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Dokumentarfilme">Dokumentarfilme</h4></div>
<ul><li>Tomasz Pijanowski: <i>The Warsaw Getto. Das Warschauer Ghetto 1940–1943. – 912 Tage. </i>Produktion TPS Film Studio. Polnisch, Englisch, Jiddisch, Deutsch., 3 Teile: Geschichte des Warschauer Ghettos (37'), Kinder im Ghetto (4'), Der Ghetto-Aufstand (4'). Originalaufnahmen der Zeit aus Film-Archiven, über das Alltagsleben und Sterben, den bewaffneten Widerstand und die Vernichtung des Ghettos und seiner Bewohner. Verbindende Texte <a href="Feliks_Tych" title="Feliks Tych">Feliks Tych</a>. Wissensch. Beratung: <a href="J%C3%BCdisches_Historisches_Institut_(Warschau)" class="mw-redirect" title="Jüdisches Historisches Institut (Warschau)">Jüdisches Historisches Institut (Warschau)</a>, Deutsche Sprecher: Jürgen Hensel, Jan Frontzek, B. Buschmann<sup id="cite_ref-13" class="reference"><a href="#cite_note-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li>Yael Hersonski: <i><a href="Geheimsache_Ghettofilm" title="Geheimsache Ghettofilm">Geheimsache Ghettofilm</a>. Das Warschauer Ghetto und die Propaganda der Nazis.</i> Dokumentarfilm über wieder gefundene Filmszenen und über die Entstehung dieses Propagandafilms; Israel, Frankreich, Deutschland 2009, 87 Minuten.</li>
<li>Roberta Grossman: <i><a href="Das_Geheimarchiv_im_Warschauer_Ghetto" title="Das Geheimarchiv im Warschauer Ghetto">Das Geheimarchiv im Warschauer Ghetto</a></i>. Der Film erzählt die Geschichte des Untergrundarchivs <a href="Oneg_Schabbat" title="Oneg Schabbat">Oneg Schabbat</a>, das <a href="Emanuel_Ringelblum" title="Emanuel Ringelblum">Emanuel Ringelblum</a> zusammen mit Helfern im Ghetto mit dem Ziel aufbaute, der Nachwelt ein möglichst authentisches Bild vom Leben im Ghetto und von den Verbrechen der nationalsozialistischen Besatzer zu geben.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Siehe_auch">Siehe auch</h2></div>
<ul><li><a href="Liste_der_Ghettos_in_der_Zeit_des_Nationalsozialismus" title="Liste der Ghettos in der Zeit des Nationalsozialismus">Liste der Ghettos in der Zeit des Nationalsozialismus</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li><a href="W%C5%82adys%C5%82aw_Bartoszewski" title="Władysław Bartoszewski">Władysław Bartoszewski</a>: <i>Das Warschauer Ghetto. Wie es wirklich war. Zeugenberichte eines Christen.</i> Fischer TB, Frankfurt 1986, ISBN 3-596-23459-X.
<ul><li>Władysław Bartoszewski: <i>Es lohnt sich, anständig zu sein.</i> (= <i>Herder-Spektrum.</i> 4449). Hrsg. Reinhold Lehmann. Herder, Freiburg 1995, ISBN 3-451-04449-8.</li></ul></li>
<li><a href="Barbara_Engelking" title="Barbara Engelking">Barbara Engelking</a>, Jacek Leociak; Emma Harris (Übersetzung): <i>The Warsaw Ghetto: A Guide To The Perished City.</i> Yale Univ. Press, 2009, ISBN 978-0-300-11234-4 (englisch).</li>
<li><a href="Martin_Gilbert_(Historiker)" title="Martin Gilbert (Historiker)">Martin Gilbert</a>: <i>Endlösung. Die Vertreibung und Vernichtung der Juden. Ein Atlas.</i> Übers. v. Nikolaus Hansen. Rowohlt, Reinbek 1982, ISBN 3-499-13670-8.</li>
<li><a href="Bernard_Goldstein" title="Bernard Goldstein">Bernard Goldstein</a>: <i>Die Sterne sind Zeugen. Der bewaffnete Aufstand im Warschauer Ghetto. Bericht eines der Anführer.</i> (= <i>Unerwünschte Bücher zum Faschismus.</i> Band 3). Mit einem Geleitwort v. <a href="Beate_Klarsfeld" title="Beate Klarsfeld">Beate Klarsfeld</a>. Ahriman-Verlag, Freiburg 1992, ISBN 3-922774-69-5.</li>
<li><a href="Joe_J._Heydecker" class="mw-redirect" title="Joe J. Heydecker">Joe J. Heydecker</a>: <i>Das Warschauer Ghetto. Foto-Dokumentation eines deutschen Soldaten aus dem Jahre 1942.</i> dtv, München 1999, ISBN 3-423-30724-2.</li>
<li>Franz-Josef Jelich (Red.): <i>Die Ausstellung „Oneg Schabbat – das Untergrundarchiv des Warschauer Ghettos“. Zur Erinnerungskultur in Polen und Deutschland.</i> Klartext, Essen 2006, ISBN 3-89861-611-8.
<ul><li><a href="Emanuel_Ringelblum" title="Emanuel Ringelblum">Emanuel Ringelblum</a>, <a href="Ruta_Sakowska" title="Ruta Sakowska">Ruta Sakowska</a> u.&nbsp;a. (Hrsg.): <i>Oneg Schabbat. Das Untergrundarchiv des Warschauer Ghettos.</i> Ausstellungskatalog, Dokumente. 3. Auflage. Jüdisches Historisches Institut, Warschau und <a href="Arbeit_und_Leben" class="mw-redirect" title="Arbeit und Leben">Arbeit und Leben</a>, Düsseldorf 2003, ISBN 83-85888-72-1. (Text deutsch, Dok. mehrspr.)</li></ul></li>
<li><a href="Samuel_Kassow" title="Samuel Kassow">Samuel D. Kassow</a>: <i>Ringelblums Vermächtnis. Das geheime Archiv des Warschauer Ghettos.</i> Deutsch von Karl Heinz Siber. Rowohlt Verlag, Reinbek bei Hamburg 2010, ISBN 978-3-498-03547-1.</li>
<li><a href="Ulrich_Keller_(Kunsthistoriker)" title="Ulrich Keller (Kunsthistoriker)">Ulrich Keller</a> (Hrsg.), Uta Ruge (Übersetzung): <i>Fotografien aus dem Warschauer Getto.</i> (= <i>Das Foto-Taschenbuch.</i> Band 2). Nishen, Berlin 1987, ISBN 3-88940-609-2.</li>
<li><a href="Stefan_Klemp" title="Stefan Klemp">Stefan Klemp</a>: <i>Freispruch für das „Mord-Bataillon“. Die NS-Ordnungspolizei und die Nachkriegsjustiz.</i> Lit-Verlag, Münster 1998, ISBN 3-8258-3994-X.</li>
<li>Stefan Klemp: <i>Vernichtung. Die deutsche Ordnungspolizei und der Judenmord im Warschauer Ghetto 1940–1943.</i> Prospero, Münster 2013, ISBN 978-3-941688-42-1.</li>
<li><a href="Anna_Mieszkowska" title="Anna Mieszkowska">Anna Mieszkowska</a>: <i>Die Mutter der Holocaust-Kinder. Irena Sendler und die geretteten Kinder aus dem Warschauer Ghetto.</i> Übers. v. Urszula Usakowska-Wolff und Michael Wolff. DVA, München 2006, ISBN 3-421-05912-8.</li>
<li>Gunnar S. Paulsson: <i>Secret City: The Hidden Jews of Warsaw, 1940–1945.</i> Yale University Press, New Haven 2002, ISBN 0-300-09546-5 (in englischer Sprache; Übersetzung des Titels: <i>Die versteckten Juden Warschaus – eine geheime Stadt.</i> Paulsson stellt Möglichkeiten dar, dem Ghetto zu entkommen und im übrigen Warschau unterzutauchen).<sup id="cite_ref-14" class="reference"><a href="#cite_note-14"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li>Stefan Rammer, <a href="Peter_Steinbach_(Historiker)" title="Peter Steinbach (Historiker)">Peter Steinbach</a> (Hrsg.): <i>Es war einmal. Warschau im Herbst 1939.</i> Neue Presse Verlag, Passau 1995, ISBN 3-931256-00-6.</li>
<li><a href="Markus_Roth_(Historiker)" title="Markus Roth (Historiker)">Markus Roth</a>, <a href="Andrea_L%C3%B6w" title="Andrea Löw">Andrea Löw</a>: <i>Das Warschauer Getto&nbsp;: Alltag und Widerstand im Angesicht der Vernichtung.</i> Beck, München 2013, ISBN 978-3-406-64533-4.</li>
<li>Ruta Sakowska: <i>Menschen im Ghetto. Die jüdische Bevölkerung im besetzten Warschau 1939–1943.</i> (= <i>Klio in Polen.</i> Band 2). Übers. v. Ruth Henning. fibre, Osnabrück 1999, ISBN 3-929759-37-3.</li>
<li>Günther Schwarberg: <i>Im Ghetto von Warschau. Heinrich Jösts Fotografien.</i> Steidl, Göttingen 2001, ISBN 3-88243-630-1.</li>
<li>Karin Wolff (Hrsg.): <i>Hiob 1943. Ein Requiem für das Warschauer Ghetto.</i> Neukirchener Verlag, Neukirchen-Vluyn 1983, ISBN 3-7887-0708-9.</li>
<li>Eva Seeber: <i>Das Ghetto von Warschau. Von der Ausgrenzung zum Völkermord.</i> In: Eva Seeber, Marian Feldman: <i>Beiträge zur Geschichte des Warschauer Ghettos.</i> (= <i>Texte zur politischen Bildung.</i> Heft 11). <a href="Rosa-Luxemburg-Stiftung" title="Rosa-Luxemburg-Stiftung">Rosa-Luxemburg-Stiftung</a>, Leipzig 1994, ISBN 3-929994-13-5, S. 17–58. (mit zahlreichen Lit.angaben S. 59 ff.)</li>
<li>Georg Grinsteidl, Klaus Emmerich: <i>Der Mann mit dem Ghetto.</i> Projekte-Verlag Cornelius, 2012, ISBN 978-3-86237-231-7. (Geschildert wird der eindrucksvolle Lebensweg von Max Bischof während der auslaufenden <a href="Kaiserlich_und_k%C3%B6niglich" title="Kaiserlich und königlich">k. u. k.</a>-Zeit Wiens im <a href="Erster_Weltkrieg" title="Erster Weltkrieg">Ersten Weltkrieg</a> und danach. Der Wiener Bankier, mit einer Jüdin verheiratet, ist verantwortlich für das Ghetto in Warschau.)</li>
<li><a href="Tadeusz_Pankiewicz" title="Tadeusz Pankiewicz">Tadeusz Pankiewicz</a>: <i>Die Apotheke im Krakauer Ghetto.</i> übersetzt von Manuela Freudenfeld. Essen 1995, ISBN 3-88498-058-0.</li>
<li>Aliza Vitis-Shomron: <i>Jugend in Flammen – Widerstand und Überlebenskampf eines jungen Mädchens im Warschauer Ghetto</i>, übersetzt von Petra Sawadogo. Hentrich &amp; Hentrich Leipzig/Berlin 2023, ISBN 978-3-95565-554-9.</li>
<li>Agnieszka Witkowska-Krych: <i>Dziecko wobec Zagłady</i> (Kinder angesichts des Holocaust) Emanuel Ringelblum Jüdisches Historisches Institut, Warschau 2022, ISBN 978-83-66485-88-4</li></ul>
<dl><dt>CD</dt>
<dd>Tomasz Pijanowski, Krzysztof Wesolowski, Regie: <i>The Warsaw Getto</i> Feliks Tych (Erz.); Eva Lacek; Ross Emans; David Smith (Stimmen); 2005. Polnisch, Englisch, Deutsch, Hebräisch. Dauer: 45′. tps Film Studio. Vertrieb Log-in-Productions New York (enthält: 37′: Warschauer Ghetto; 4′: Kinder im Ghetto; 4′: Ghetto-Aufstand 1943) Archivmaterial, Jüd. Histor. Institut der Stadt. Ausschnitte: <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.logtv.com/films/ghetto/video.htm">logtv.com</a></dd></dl>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noresize noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Commons"></span></span></div><b><span class=""><a class="external text" href="https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Warsaw_Ghetto?uselang=de"><span lang="en">Commons</span>: Warschauer Ghetto</a></span></b>&nbsp;– Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien</div>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.deathcamps.org/occupation/pic/bigwarsawmap.jpg">dt. Karte von 1942, Stadtplan</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.dhm.de/lemo/html/wk2/holocaust/warschau/">Artikel Das Ghetto Warschau</a>, bei <a href="Deutsches_Historisches_Museum#Lebendiges_Museum_Online_(LeMO)" title="Deutsches Historisches Museum">Lebendiges virtuelles Museum (DHM)</a>:</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.deathcamps.org/occupation/warsaw%20ghetto.html">Das Ghetto</a>, deathcamps.org (englisch)</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.bpb.de/geschichte/nationalsozialismus/geheimsache-ghettofilm/">Dossier Geheimsache Ghettofilm</a> bei der <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.bpb.de/">Bundeszentrale für politische Bildung</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://holocaust.juden-in-europa.de/ghetto/index.htm">holocaust.juden-in-europa.de</a> Informationen zu Ghetto und Aufstand bei <i><a href="Hagalil" class="mw-redirect" title="Hagalil">hagalil</a>.com</i></li>
<li><style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r261891140">
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/* end https://de.wikipedia.org/ */
</style><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20070105235829/http://www.wiesan.de/nono/Kurse/Conrad/WarschauerGetto.htm">Jüdischer Widerstand in Polen am Beispiel des Aufstands im Warschauer Ghetto</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 5. Januar 2007 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>)</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://warszawa.getto.pl/index.php?temp=temp&amp;lang=en">Warsaw Ghetto Database</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.yadvashem.org/yv/en/exhibitions/warsaw_ghetto_testimonies/index.asp"><i>Voices from the Inferno</i></a> Seite über das Warschauer Ghetto auf www. yadvashem.org</li></ul>
<dl><dt>Audio</dt></dl>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.srf.ch/audio/zeitblende/warschauer-ghetto-warum-es-1943-zum-aufstand-gekommen-ist?id=11299504"><i>Warschauer Ghetto: Warum es 1943 zum Aufstand gekommen ist</i></a> In: <i>Zeitblende</i> von <i><a href="Schweizer_Radio_und_Fernsehen" title="Schweizer Radio und Fernsehen">Schweizer Radio und Fernsehen</a></i> vom 7. April 2018 (Audio)</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite">AB Poland Travel: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://de.abpoland.com/sehenswurdigkeiten/ehemaliges-ghetto-in-warschau"><i>Ehemaliges Ghetto in Warschau.</i></a> AB Poland Travel<span style="display:none">;</span><span class="Abrufdatum" style="display:none"> abgerufen im 1.&nbsp;Januar 1</span></span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AWarschauer+Ghetto&amp;rft.title=Ehemaliges+Ghetto+in+Warschau&amp;rft.description=Ehemaliges+Ghetto+in+Warschau&amp;rft.identifier=&amp;rft.creator=AB+Poland+Travel&amp;rft.publisher=AB+Poland+Travel&amp;rft.date=">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text">Dokumente dazu abgebildet <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.holocaustresearchproject.org/ghettos/grassler.html">hier</a>.</span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text">‘‘Die Stadt des Todes. Im Warschauer Ghetto,‘‘ in: Léon Poliakov, Josef Wulf: Das Dritte Reich und die Juden. Dokumente und Aufsätze. Arani Verlag, Berlin, 2. durchgesehene Auflage, 1955, S. 274.</span>
</li>
<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text">So zeigt Barbara Schwindt es anhand von Himmler-Zitaten in: <i>Das <a href="KZ_Majdanek" class="mw-redirect" title="KZ Majdanek">Konzentrations- und Vernichtungslager Majdanek</a>: Funktionswandel im Kontext der Endlösung.</i> 2005, ISBN 3-8260-3123-7, S. 150.</span>
</li>
<li id="cite_note-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-5">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.zeit.de/1987/31/menschlich-unter-unmenschlichen-bedingungen">Willi Jasper: <i>Als Mädchen im Warschauer Ghetto – Menschlich unter unmenschlichen Bedingungen</i></a>, Die Zeit vom 24. Juli 1987.</span>
</li>
<li id="cite_note-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-6">↑</a></span> <span class="reference-text">Zit. nach: Anna Mieszkowska: <i>Die Mutter der Holocaust-Kinder – Irena Sendler und die geretteten Kinder aus dem Warschauer Ghetto.</i> München 2006, S. 114.</span>
</li>
<li id="cite_note-7"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-7">↑</a></span> <span class="reference-text">Auf drei zeitgenössischen deutschen Stadtplänen, digitalisiert auf www.landkartenarchiv.de, dargestellt: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://landkartenarchiv.de/stadtplansammlung.php?q=plan_der_stadt_warschau_1940">November 1940</a>, <a rel="nofollow" class="external text" href="https://landkartenarchiv.de/stadtplansammlung.php?q=plan_der_stadt_Warschau_20T_1941_mit_juedischen_wohnbezirk">Juli 1941</a>, <a rel="nofollow" class="external text" href="https://landkartenarchiv.de/stadtplansammlung.php?q=stadtplan_Warschau_20T_1943">„III, 1943“</a></span>
</li>
<li id="cite_note-8"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-8">↑</a></span> <span class="reference-text">Zit. nach: Władysław Bartoszewski: <i>Das Warschauer Ghetto – Wie es wirklich war. Zeugenbericht eines Christen.</i> M. e. Vorwort v. Stanislaw Lem. Frankfurt am Main 1986, S. 106, sowie: Philip Friedman: <i>Im Ghetto von Warschau.</i> In: <i>Der Zweite Weltkrieg.</i> Band 2: <i>Von Pearl Harbor bis Stalingrad.</i> Stuttgart u.&nbsp;a. 1989, S. 126.</span>
</li>
<li id="cite_note-9"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-9">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20101216004653/http://www.jewishmuseum.org.pl/en/cms/news/1247,building-a-museum-of-life/">BUILDING A MUSEUM OF LIFE</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 16. Dezember 2010 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>) Video Jan. 2011, 14 min.</span>
</li>
<li id="cite_note-10"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-10">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20110507023840/http://www.jewishmuseum.org.pl/en/cms/building/view">Building</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 7. Mai 2011 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>)</span>
</li>
<li id="cite_note-11"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-11">↑</a></span> <span class="reference-text"><i>LG Dortmund, 31. März 1954.</i> In: <i><a href="Justiz_und_NS-Verbrechen" title="Justiz und NS-Verbrechen">Justiz und NS-Verbrechen</a>. Sammlung deutscher Strafurteile wegen nationalsozialistischer Tötungsverbrechen 1945–1966.</i> Band XII, bearbeitet von Adelheid L Rüter-Ehlermann, H. H. Fuchs und <a href="C._F._R%C3%BCter" class="mw-redirect" title="C. F. Rüter">C. F. Rüter</a>. Amsterdam University Press, Amsterdam 1974, ISBN 90-6042-012-8, Nr. 396, S. 323–351. (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://junsv.nl/westdeutsche-gerichtsentscheidungen">Online</a>)</span>
</li>
<li id="cite_note-12"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-12">↑</a></span> <span class="reference-text">Christopher Browning: <i>Ganz normale Männer: das Reserve-Polizeibataillon 101 und die „Endlösung“ in Polen.</i> Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 1993, S. 222f.; Stefan Klemp: <i>Freispruch für das „Mord-Bataillon“. Die NS-Ordnungspolizei und die Nachkriegsjustiz.</i> Lit, Münster 1998, S. 71f.</span>
</li>
<li id="cite_note-13"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-13">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20091227112417/http://www.logtv.com/films/ghetto/video.htm">Trailer</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 27. Dezember 2009 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>) bei logtv.com</span>
</li>
<li id="cite_note-14"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-14">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.h-net.org/reviews/showrev.cgi?path=252691081495762">ausführliche Rezension von John Radzilowski</a>, abgerufen am 7. Juni 2022.</span>
</li>
</ol>
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<div class="klappleiste-kopf"><a href="Liste_der_Ghettos_in_der_Zeit_des_Nationalsozialismus" title="Liste der Ghettos in der Zeit des Nationalsozialismus">Ghettos in der Zeit des Nationalsozialismus</a></div>
<div class="klappleiste-inhalt mw-collapsible-content" style="clear:left">
<table class="wikitable erw-nav-zebra" style="width:100%;margin:0;text-align:left;font-size:95%;margin-top:.1em;margin-bottom:.0em;">


<tbody><tr>
<td class="erw-nav-gruppe" style="white-space: nowrap;text-align: right;border: 1px solid transparent;border-top: 1px solid #FFF;border-bottom: 2px solid #FFF;padding: 0 1em;"><b>Deutsch besetzte Gebiete</b>
</td>
<td class="hlist" style="text-align: left;border-left: 2px solid #fdfdfd;width: 100%;margin: .4em 0;border-color: #fdfdfd;padding: 0 .25em;">
<div class="Broken-NavContent">
<table class="wikitable erw-nav-zebra" style="width:100%;margin:0;text-align:left;border-collapse:collapse;">
<tbody><tr>
<td class="erw-nav-gruppe" style="white-space: nowrap;text-align: right;border: 1px solid transparent;border-top: 1px solid #FFF;border-bottom: 2px solid #FFF;padding: 0 1em;"><b>Heutiges Polen</b>
</td>
<td class="hlist" style="text-align: left;border-left: 2px solid #fdfdfd;width: 100%;margin: .4em 0;border-color: #fdfdfd;padding: 0 .25em;">
<p><a href="Ghetto_Bialystok" title="Ghetto Bialystok">Bialystok</a>&nbsp;|
<a href="Ghetto_D%C4%99bica" title="Ghetto Dębica">Dębica</a>&nbsp;|
<a href="Ghetto_Izbica" title="Ghetto Izbica">Izbica</a>&nbsp;|
<a href="Ghetto_Kielce" title="Ghetto Kielce">Kielce</a>&nbsp;|
<a href="Ghetto_Krakau" title="Ghetto Krakau">Krakau</a>&nbsp;|
Leslau&nbsp;|
<a href="Ghetto_Litzmannstadt" title="Ghetto Litzmannstadt">Litzmannstadt</a>&nbsp;|
Lomscha&nbsp;|
<a href="Ghetto_Lublin" title="Ghetto Lublin">Lublin</a>&nbsp;|
Meseritz&nbsp;|
Neu Sandez&nbsp;|
Otwock&nbsp;|
<a href="Ghetto_Piotrk%C3%B3w_Trybunalski" title="Ghetto Piotrków Trybunalski">Piotrków Trybunalski</a>&nbsp;|
Przemyśl&nbsp;|
Plöhnen&nbsp;|
<a href="Ghetto_Radom" title="Ghetto Radom">Radom</a>&nbsp;|
Radomsko&nbsp;|
<a href="Ghetto_Reichshof" title="Ghetto Reichshof">Reichshof</a>&nbsp;|
<a href="Ghetto_Rejowiec" title="Ghetto Rejowiec">Rejowiec</a>&nbsp;|
<a href="Ghetto_Siedlce" title="Ghetto Siedlce">Siedlce</a>&nbsp;|
<a href="Ghetto_Sosnowitz" title="Ghetto Sosnowitz">Sosnowiec</a>&nbsp;|
<a href="Ghetto_Tarn%C3%B3w" title="Ghetto Tarnów">Tarnów</a>&nbsp;|
<a href="Ghetto_Tomasz%C3%B3w_Mazowiecki" title="Ghetto Tomaszów Mazowiecki">Tomaszów Mazowiecki</a>&nbsp;|
<a href="Ghetto_Tschenstochau" title="Ghetto Tschenstochau">Tschenstochau</a>&nbsp;|
<a class="mw-selflink selflink">Warschau</a>&nbsp;|
<a href="Ghetto_Zamo%C5%9B%C4%87" title="Ghetto Zamość">Zamość</a>&nbsp;|
<a href="Ghetto_Zwole%C5%84" title="Ghetto Zwoleń">Zwoleń</a>&nbsp;•
<a href="Liste_der_Ghettos_in_der_Zeit_des_Nationalsozialismus#Liste" title="Liste der Ghettos in der Zeit des Nationalsozialismus">410 weitere Ghettos</a>
</p>
</td></tr>
<tr>
<td class="erw-nav-gruppe" style="white-space: nowrap;text-align: right;border: 1px solid transparent;border-top: 1px solid #FFF;border-bottom: 1px solid #FFF;padding: 0 1em;"><b>Weitere Staaten</b>
</td>
<td class="hlist" style="text-align: left;border-left: 2px solid #fdfdfd;width: 100%;margin: .4em 0;border-color: #fdfdfd;padding: 0 .25em;">
<p>Belarus: Brest-Litowsk&nbsp;|
<a href="Ghetto_Grodno" title="Ghetto Grodno">Grodno</a>&nbsp;|
<a href="Ghetto_Minsk" title="Ghetto Minsk">Minsk</a>&nbsp;|
Słonim&nbsp;•
Griechenland: Thessaloniki&nbsp;•
Lettland: Dünaburg&nbsp;|
<a href="Ghetto_Riga" title="Ghetto Riga">Riga</a>&nbsp;•
Litauen: <a href="KZ_Kauen#Ghetto_Kauen" title="KZ Kauen">Kauen</a>&nbsp;|
<a href="Ghetto_Vilnius" title="Ghetto Vilnius">Vilnius</a>&nbsp;•
Russische Gebiete&nbsp;•
Ukraine: <a href="Ghetto_Brody" title="Ghetto Brody">Brody</a>&nbsp;|
Charkow&nbsp;|
<a href="Ghetto_Djurin" title="Ghetto Djurin">Djurin</a>&nbsp;|
<a href="Ghetto_Drohobytsch" title="Ghetto Drohobytsch">Drohobytsch</a>&nbsp;|
<a href="Ghetto_Lemberg" title="Ghetto Lemberg">Lemberg</a>&nbsp;|
Stanislau&nbsp;|
Tarnopol&nbsp;•
Tschechien: <a href="Ghetto_Theresienstadt" title="Ghetto Theresienstadt">Theresienstadt</a>&nbsp;•
<a href="Liste_der_Ghettos_in_der_Zeit_des_Nationalsozialismus#Liste" title="Liste der Ghettos in der Zeit des Nationalsozialismus">800 weitere Ghettos</a>
</p>
</td></tr>



































</tbody></table></div>
</td></tr>
<tr>
<td class="erw-nav-gruppe" style="white-space: nowrap;text-align: right;border: 1px solid transparent;border-top: 1px solid #FFF;border-bottom: 1px solid #FFF;padding: 0 1em;"><b>Verbündete Nazi-Deutschlands</b>
</td>
<td class="hlist" style="text-align: left;border-left: 2px solid #fdfdfd;width: 100%;margin: .4em 0;border-color: #fdfdfd;padding: 0 .25em;">
<p>Bulgarien: Sofia&nbsp;•
Moldawien: Chișinău&nbsp;•
Rumänien: Secureni&nbsp;•
Gouvernement Transnistrien: Moghilev-Podolsk&nbsp;|
Odessa&nbsp;•
Ungarn: <a href="Budapester_Ghettos" title="Budapester Ghettos">Budapest</a>&nbsp;|
Nagyvárad&nbsp;•
Slowakei: Kassa&nbsp;•
<a href="Liste_der_Ghettos_in_der_Zeit_des_Nationalsozialismus#Liste" title="Liste der Ghettos in der Zeit des Nationalsozialismus">75 weitere Ghettos</a>
</p>
</td></tr>



























































</tbody></table></div></div>
<p><span class="geo noexcerpt" style="display:none"><span class="body"></span><span class="latitude">52.242925</span><span class="longitude">20.993030555556</span><span class="elevation"></span></span><span id="coordinates" class="coordinates -print"><span title="Koordinatensystem WGS84">Koordinaten: </span><a class="external text" href="geo:52.242925,20.993030555556"><span title="Breitengrad">52°&nbsp;14′&nbsp;34,5″&nbsp;<abbr title="Nord">N</abbr></span>, <span title="Längengrad">20°&nbsp;59′&nbsp;34,9″&nbsp;<abbr title="Ost">O</abbr></span></a></span>
</p></div><!--htdig_noindex--><div><div class="zim-footer">
Dieser Artikel wurde von <a class="external text" title="Zuletzt bearbeitet am 2026-01-06" href="https://de.wikipedia.org/wiki/?title=Warschauer_Ghetto&amp;oldid=263080443">Wikipedia</a> herausgegeben. Der Text ist unter <a class="external text" href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.de">Creative Commons Attribution-Share Alike 4.0</a> verfügbar, sofern nicht anders angegeben. Für die Mediendateien können zusätzliche Bedingungen gelten.
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